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Als ich als vierzehnjähriger Schüler in klaren Nächten durch das Okular meines selbstgebauten Newton-Spiegelteleskops den Planeten Mars beobachtete, konnte ich nicht nur Strukturen auf seiner rötlichen Oberfläche erkennen, sondern erkannte auch deutlich die beiden Polkappen. Ich stellte mir bildhaft die lebensfeindlichen Verhältnisse auf dem roten Planeten vor. Die Bilder der 1976 auf dem Mars gelandeten Viking-Sonden bestätigten meine Vorstellungen vom Mars. Sie zeigten faszinierende Wüstenlandschaften.

Die Idee dieses Projektes ist, diese vier Extremzonen der Erde miteinander zu vergleichen, Parallelen aufzuzeigen und auf Unterschiede hinzuweisen. Ich folge hierbei einem klassischen geografischen Ansatz, der zonalen Einteilung der Erde, die letztlich auf den unterschiedlichen Einstrahlwinkel der Sonne zurückgeht.

So ergibt sich eine Einteilung in Arktis, die Wüsten der Nordhalbkugel, in die Wüsten der Südhalbkugel und in die Antarktis. Ich stelle 26 Regionen in diesen Extremzonen der Erde vor und versuche aus diesen Mosaiksteinen ein möglichst umfassendes Bild des Wüstenplaneten Erde zu schaffen.

Die Bilder entstanden auf vierzig Reisen, die ich zwischen 2009 und 2015 durchgeführt habe. Es waren angenehme Reisen darunter, aber auch schwierige Touren und Expeditionen in die entlegensten Winkel unserer Erde. Immer wieder bin ich voller Elan und Begeisterung mit meiner Kamera losgezogen und war offen für alles, was mich zwischen Nordpol und Südpol erwartete. Reisezeitpunkt und Verkehrsmittel passte ich den Verhältnissen vor Ort an, meine Reisepartner waren je nach Ziel und Reise meine Freunde Jörg Reuther, Thilo Mössner, Ralf Leistl und meine Frau Elly. Meist waren wir zu zweit unterwegs, oft auch dritt, manchmal zog ich alleine los.

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